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Salzburg zu Mozarts Zeit

Salzburg war seit jeher eine reiche Stadt: dem Salz der umliegenden Berge verdankten die „Fürsterzbischöfe“, die kirchlichen Regenten der Mozartstadt, ihren unsagbaren Reichtum. In der Stadt lebten Bürger, Adelige, Klerus und Arbeiter sowie Dienstboten Seite an Seite. Während man tagsüber streng getrennte Wege ging, waren die Sitten bei Nacht deutlich lockerer.

Zu Lebzeiten von Wolfgang Amadeus Mozart etablierten sich in der Stadt Salzburg zahlreiche Gast- und Trinkstuben, die einen wichtigen Treffpunkt für die Bevölkerung darstellten.

Die strengen Gesetze der damaligen Zeit hielten Menschen aller Schichten nicht davon ab, sich in diesen Lokalen zu treffen.

Freunde und Reisende trafen sich im Wirtshaus zur Stiege, dem heutigen Stieglbräu, um zu diskutieren, Neuigkeiten auszutauschen, um gemeinsam zu trinken und zu spielen.