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Kaiserin Sisi und Kaiser Franz Josef von Österreich

Sie war die Königin der Herzen: Kaiserin Elisabeth von Österreich, besser bekannt als Sisi oder Sissi, regierte an der Seite von Kaiser Franz Josef die Kaiserlich Königliche Monarchie von Österreich und Ungarn. Die schöne, junge Sisi bezauberte nicht nur ihren Gemahl Franz Josef.

Das tragische Schicksal der bildhübschen Kaiserin Sisi zieht noch heute Bewunderer aus aller Welt in ihren Bann. Unvergessen sind die Sisi-Filme, in denen die junge Romy Schneider die traurige Kaiserin darstellte.

Die Liebe zwischen Kaiserin Sisi und Franz Josef glich anfangs einem modernen Märchen. Als Sisi ihre Mutter nach Bad Ischl begeleitete, wo eigentlich die Verlobung zwischen Sisis älterer Schwester Helene und dem Kaiser vorbereitet werden sollte, verliebte sich der Kaiser auf den ersten Blick in Sisi. Nur einen Tag später wurde die Verlobung gefeiert!

Im steifen Kaiserhaus in Wien fühlte sich Sisi, die sehr liberal erzogen worden war, allerdings gar nicht wohl. Sie litt unter dem strengen Regiment ihrer Schwiegermutter Sophie, die ihr später auch die Erziehung ihrer drei Kinder Sophie, Gisela und Rudolph entzog. Sisi wurde zusehends melancholisch und litt unter einer seltsamen Krankheit – Lungenschwindsucht. Das Leben mutete ihr zahlreiche Schicksalsschläge zu. Vom letzten, dem Selbstmords ihres geliebten Sohns Rudolph, sollte sie sich nie mehr erholen. Sie bereiste die ganze Welt und fand doch keine Ruhe. Auch ihr Tod war überaus tragisch. Als der Anarchist Luigi Lucheni der Kaiserin von Österreich am 10. September 1898 in Genf eine geschliffene Feile ins Herz stieß, traf er eine vom Leben enttäuschte Frau.