Tischgesellschaft
Zu Mozarts Zeiten – jener Zeit, die das Salzburger Wachsmuseum thematisiert - gab es einen grundlegenden Gegensatz zwischen dem reichen Bürgertum und den bäuerlichen Familien. Während die einfachere Bevölkerung mit günstigen Nahrungsmitteln Vorlieb nehmen musste, feierte die gehobene Gesellschaft zahlreiche Feste mit allem, was das Herz begehrte.
Eingeladen waren meist mächtige Vertreter des Landes, kirchliche Würdenträger und Gelehrte. Die Tische waren sehr vornehm gedeckt und die wohlhabenden Familien verfügten über kostbare Tischwäsche und edelstes Porzellan. Die Menüs bestanden immer aus mehreren Gängen, die von den Hausdienern serviert wurden.
Ein Essen konnte sich also über mehrere Stunden erstrecken – je üppiger der Genuss, umso besser. Selbstverständlich floss an den Tischgesellschaften des 18. Jahrhunderts auch reichlich Wein und Bier. Als gesellschaftliches Ereignis waren ausschweifende Abendessen in Privathäusern auch wichtige Anlässe, Geschäfte und Politik zu machen.
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